Willkommen bei der CSP Oberwallis

25.05.2020, 08:55
Die CSPO präsentierte am Montag in Naters ihre Schwerpunkte und Ziele in der Bildungspolitik. Die Partei setzt sich dafür ein, dass alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft faire Chancen auf Zugang zu hochwertigen Bildungsangeboten haben und von der Durchlässigkeit des Bildungssystems profitieren können. Dabei setzt sie auf eine starke Volksschule ebenso wie auf das Konzept des lebenslangen Lernens.

Die Bildungsposition wurde in einer Arbeitsgruppe mit Fachpersonen aus Pädagogik und Psychologie, mit Lehrpersonen, Dozierenden und Eltern erarbeitet und vom Vorstand genehmigt. Sie dient als Grundlage für die Bildungspolitik der Partei.
28.04.2020, 13:30
Spätestens seit dem 13. März wird uns allen bewusst was Gesundheitsversorgung an der Basis und in den Regionen bedeutet. Ohne den unermüdlichen Einsatz des Pflegepersonals in Spitälern, Alters- und Pflegeheimen, der Spitex und anderen Institutionen wären die Herausforderungen der letzten Wochen nicht zu stemmen gewesen. Die Bevölkerung hat dies mit vielen öffentlichen Danksagungen und Applaus-Aktionen bekundet. Das tut jenen gut, die sich Tag und Nacht für Schwächere in unserer Mitte einsetzen. Nur - Applaus und Nettigkeiten anderer Art genügen nicht, um der Leistung unserer Pflegefachpersonen gerecht zu werden. Gefragt sind zukunftsorientierte, gerechte Arbeitsbedingungen und Löhne, die dem Wert der Arbeit entsprechen. Wir setzen uns dafür ein, dass in Zukunft elementare Arbeiten nicht nur mit ausreichend Applaus, sondern auch mit echten Fortschritten abgegolten werden: faire Arbeitsbedingungen und den Bedürfnissen der Arbeitnehmenden entsprechende Bedingungen. Eine Studie von 2019 hat gezeigt, dass die Hälfte aller Berufstätigen in der Pflege mit einem Berufsausstieg liebäugelt. Dies zeugt nicht von einem Arbeitsumfeld welches genügend Anreize bietet, dem Beruf treu zu bleiben.

Schokolade und Dankesgeschenke in der aktuellen Corona Zeit sind schön und werden ganz sicher geschätzt, doch nun gilt es Nägel mit Köpfen zu schlagen. Das Pflegepersonal im Gesundheitswesen hat allen gezeigt, wie wichtig sie besonders auch in Krisenzeiten sind. Die Politik ist nun gefordert, Lohnerhöhungen und faire, moderne Rahmenbedingungen für die Pflegeberufe zu schaffen und umzusetzen. Wir sind bereit dazu und bleiben dran!

CSPO
28.04.2020, 13:45
Unlängst forderte die CSPO, dass finanzielle Einbussen, bedingt durch die behördlich verordnete Begrenzung der Aufnahme von Kindern in Kitas, nicht zulasten der Kita-Betreiber gehen sollten. Im Grundsatz sind sich nun auch die National- und Ständeratskommissionen einig, dass Bund und Kantone die Kita-Betreiber unterstützen müssen. Die nationalrätliche Kommission will, dass Bund und Kantone die Kitas mit 100 Mio. Franken unterstützen sollen, während die Ständeratskommission von einem fixen Subventionsbetrag (1/3 Bund, 2/3 Kantone) ausgeht. Diese Entscheide gehen in die Richtung, wie von der CSPO gefordert. Der Kanton hat bisher abgelehnt die Kitas zu entschädigen. Kitas sind Auftrag der Gemeinden, der Kanton richtet nur die nötigen Subventionen aus.

Die CSPO ist aber trotzdem der Meinung, dass eingedenk der speziellen Situation es angebracht wäre, dass sowohl Bund und Kanton einen entsprechenden Beitrag leisten sollten. Es muss aber auch gesagt werden, dass das Kita-Personal bisher sehr schlechte Löhne hatte. Während der Märzsession bei der Steuerrevisionsdebatte wurden die Subventionen für die Kitas und insbesondere für die Erhöhung der Löhne des Kitapersonals dank dem Vorschlag der CSPO und der CVPU um 10 Mio. erhöht (+ Fr. 7'000.00 / Jahr). Dies könnte bereits rückwirkend auf den 01.01.2020 umgesetzt werden, wenn die SP und die Grünen nicht die Lancierung eines Referendums gegen das Steuergesetz beschlossen hätten.
Schade, dass somit einmal mehr die Keinverdiener bestraft werden! Die CSPO wird sich klar gegen dieses Referendum einsetzen.

CSPO
20.04.2020, 11:12
Die aktuelle Coronakrise verlangt von allen Privaten, aber auch Behörden, viel ab. Bundesrat und Staatsrat haben rasch gehandelt. Die notwendigen Vorkehrungen aus medizinischer Sicht, aber auch Massnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft, wurden zeitnah getroffen. Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Selbständigerwerbende, KMU aber auch Grossbetrieb, werden von der öffentlichen finanziell unterstützt. Eine wichtige Rolle im wirtschaftlichen Gefüge spielen immer mehr die vielen Betreuungsstrukturen für Kinder (Kitas). Auch diese sind von der aktuellen Krisensituation betroffen. Die behördlich verordnete Begrenzung der Aufnahme von Kindern, führte zu einem beachtlichen Rückgang der Betreuungstage und zum Wegfall der entsprechenden Elternbeiträge. Vor allem private Betreiber von Kitas, stellt die jetzige Situation mithin vor existenzielle Probleme. Die CSPO ist der Ansicht, dass diese finanziellen Einbussen bei den Kitas nicht von den Betreibern übernommen werden sollten. Leider hat der Bundesrat für die Anliegen der vielen Kitabetreiber kein Gehör und schiebt die Verantwortung an Kantone und Gemeinden ab. Die CSPO hat Verständnis für die Existenzängste der vielen Kitabetreiber und fordert den Staatsrat auf, die dringend notwendigen Massnahmen zur Unterstützung der Kitas aufzugleisen.

CSPO
20.04.2020, 11:16
Von der aktuellen Situation sind Familien mit Kindern im Vorschul- und Primarschulalter besonders betroffen. Den Kindern fehlen Kontakte zu Gleichaltrigen. Kindern, deren Familien keine entsprechenden Angebote machen können, fehlen pädagogische Anregungen und Lernmöglichkeiten. Hinzu kommt: Zahlreiche fremdsprachige Kinder hören und sprechen nur in der Kita oder in der Schule Deutsch. Diese Lernorte sind wichtig für den Erwerb der Unterrichtsprache und somit die späteren Bildungschancen.
Viele Familien haben nun mehr Zeit füreinander und können näher zusammenrücken. Das ist sehr positiv. Doch fehlende Strukturen und Ausweichmöglichkeiten sowie existenzielle Sorgen können auch das Konfliktpotential erhöhen. Gerade kleine Kinder können sich momentan kaum Hilfe und Unterstützung von aussen holen.
Und es sind v.a. Frauen, die durch den verlängerten Wegfall der institutionellen Kinderbetreuung und das Homeschooling von der Erwerbsarbeit abgehalten werden. Diese Situation trifft Alleinerziehende besonders hart.
Die CSPO Frauen begrüssen es, dass die Schulen im Mai wieder öffnen. Wir sind sicher, dass sie praktikable Lösungen und Schutzkonzepte erarbeiten werden, um die Hygienebestimmungen einzuhalten. Das gleiche wünschen wir uns auch für die Kitas. Kitas brauchen zudem dringend finanzielle Unterstützung von Bund und Kanton, damit die Angebote auch nach der Corona-Zeit aufrechterhalten werden können – und nach der Coronakrise keine Betreuungskrise folgt.

CSPO Frauen
07.04.2020, 00:00
Die Schulen sind aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Die Kinder und Jugendlichen lernen in diesen Wochen zu Hause. Innert kürzester Zeit haben die Lehrpersonen Flexibiliät und Innovation bewiesen und Programme für den Fernunterricht zusammengestellt. Sie unterstützen die Schülerinnen und Schüler per Telefon, Whatsapp oder im virtuellen Klassenzimmer. Die Eltern leisten ihren Teil. Sie bieten einen strukturierten Tagesablauf, die Infrastruktur und begleiten die Kinder beim Lernen. Ihnen allen – den Schulleitungen, Lehrpersonen und Eltern - gebührt ein grosses Dankeschön. Dank ihnen können die Schülerinnen und Schüler den Schulstoff auch in Zeiten von Corona bearbeiten.

Die Krise zeigt einmal mehr den grossen Wert der Schule auf. Die Corona-Krise bietet Gelegenheit, das öffentliche Bild der Lehrpersonen zu revidieren. Und sie ist eine Chance, die Arbeit der Lehrpersonen wieder vermehrt wertzuschätzen, Weil wir in der Familie nun selbst erfahren, was sie tagtäglich leisten, um unsere Kinder zu unterrichten und sie in ihrer schulischen Laufbahn zu begleiten.

Doch Dank alleine reicht nicht aus. Wir werden die Lehrpersonen aller Schulstufen weiterhin in unserer politischen Arbeit unterstützen und uns dafür einsetzen, dass sie unter guten Rahmenbedingungen unterrichten können. Dass der Lehrerberuf wieder attraktiver wird ist ein Schwerpunkt unserer neu erarbeiteten Bildungsposition, die wir nach dieser ausserordentlichen Situation veröffentlichen und vorstellen werden.

CSPO. Denn uns ist die Bildung wichtig.
06.04.2020
Vor mehr als zwei Wochen hat der Bundesrat entschieden, sämtliche Schulen aufgrund des Corona-Virus zu schliessen. Dies ist zweifellos der richtige Weg, um die Pandemie in den Griff zu bekommen, bringt aber Herausforderungen mit sich.

Von heute auf morgen mussten neue Konzepte entworfen werden. Schulen, wie auch Lehrpersonen standen vor neuen Herausforderungen. Wie soll der Lernstoff vermittelt werden? Wie können die SchülerInnen von zu Hause aus gecoacht werden? In solchen Situationen lässt sich feststellen, dass die Digitalisierung eine Bereicherung ist und auch in den Schulen zu guten Anwendungen kommen kann. Da nicht alle Familien die gleichen Möglichkeiten haben, müssen sich Schulen und Lehrpersonen zudem Gedanken machen, wie sie die Chancengleichheit bestmöglich gewährleisten können. Es lässt sich feststellen, dass bisher lobenswerte Arbeit geleistet wurde, um diese Situation optimal zu meistern.

Zurzeit gibt es jedoch viele Unklarheiten. Wie geht das Schuljahr zu Ende? Werden Prüfungen geschrieben? SchülerInnen an Übergängen wissen nicht, wie es für ihre Laufbahn weitergeht. Der Staatsrat hat zweifellos eine Unmenge an Herausforderungen zu meistern. Gerade auch das Departement für Volkswirtschaft und Bildung, welches die Aufgabe hat, die kantonale Wirtschaft zu unterstützen. Jedoch ist es aus unserer Sicht wichtig, auch für das Schulsystem zeitnahe Lösungen zu suchen und zu kommunizieren. Die jCSPO wünscht sich, dass transparent kommuniziert wird, wie in anderen Kantonen, damit SchülerInnen und ihre Eltern einschätzen können, wie es weitergeht.
18.02.2020
Die Arbeit des Verfassungsrates sowie und die Bearbeitung der Artikel in den verschiedenen Kommissionen schreiten voran.
Das CSPO-Präsidium lud deshalb ihre beiden Fraktionen zu einem Austausch nach Visp ein.
Die Fraktionsleute des Verfassungsrates stellten in übersichtlichen Kurzportraits den Kollegen Grossräte und Suppleanten den aktuellen Stand der Kommissionen vor. Verständnisfragen wurden durch die anwesenden Verfassungsrätinnen und -räte kompetent beantwortet, sowie Ideen und Vorschläge aus der Grossratsfraktion wurden aufgenommen und diskutiert.
Für die CSPO ist es wichtig, regelmässig über die aktuellen Arbeiten der Kommissionen des Verfassungsrates informiert zu sein. An der Parteiversammlung im November wird der Verfassungsrat deshalb das Hauptthema des Abends sein. Dies ermöglicht ein Mitdenken und Mitarbeiten beim Verfassungsrat. Die Mitglieder und Sympathisanten der CSPO werden regelmässig informiert und können sich dadurch bis zur finalen Volksabstimmung ein breites Bild schaffen.
Das anschliessende Apéro wurde genutzt, um die politischen Netzwerke zu erweitern und Freundschaften zu pflegen.
24.01.2020
St.Niklaus/ An der gut besuchten GV der CSP-Bezirkspartei Visp in der Raiffeisen-Arena St.Niklaus galt es einen neuen Präsidenten zu wählen, da Konstantin Bumann das CSPO-Präsidium übernommen hat.
Einstimmig und mit grossem Applaus wurde der Zermatter Gemeinderat und Grossrat Toni Lauber an die Spitze der CSP-Bezirkspartei Visp gewählt. Der zusammengestellte Vorstand will bereits für die bevorstehenden Gemeinderatswahlen vorwärts arbeiten und die Gelben des Weissen Zehnden motiviert führen.
Neu wurden Marco Ruppen (Stalden), Enzio Bregy (Saas) und Diego Furrer (Visp) in den Vorstand gewählt – zusammen mit dem verbleibenden Jürgen Brigger aus Staldenried ein erfolgversprechendes politisches Team.
Für ihre langjährige Arbeit im Bezirksvorstand wurden Liliane Brigger aus Grächen, Renato Zenhäusern aus Visp und Konstantin Bumann aus Saas-Fee gedankt und in kurzen Laudationes ihre Arbeit gewürdigt.
Bei den weiteren Traktanden wurden die Nationalratswahlen vom Herbst 2019 besprochen, den Umbruch und die Neuorganisation der CSPO mit dem umstrukturierten Präsidium und des verkleinerten Vorstandes vorgestellt sowie auf die Ausschreibung des neuen CSPO Geschäftführers in Form einer Generalsektretärin oder Generalsekretärs hingewiesen.
Das anschliessende Apéro wurde genutzt, um die politischen Netzwerke zu erweitern und Freundschaften zu pflegen.

Unterstützen Sie uns mit einer Spende und leisten Sie einen Beitrag für die Zukunft der Schweiz.

Wir freuen uns über Ihre Mitgliedschaft bei der CSPO.

Abonnieren Sie unseren Newsletter und verpassen Sie keine News mehr der CSPO