2x Nein und 3x Ja. Die Parolen der CSPO

Die Mitglieder der CSPO fassten die Parolen zu den kommenden Abstimmungen an einer virtuellen Parteisitzung.

Die Mitglieder sagen sowohl zur Trinkwasserinitiative wie auch zur Pestizidinitiative Nein. Eine Annahme hätte eine Reduktion der landwirtschaftlichen Produktion zur Folge, damit würde der Selbstversorgungsgrad der Schweiz zurückgehen. Zielführender ist aus der Sicht der CSPO der Ansatz des Smart Farming, also von digitalen Lösungen. Zum Covid-19 Gesetz sagt die CSPO Ja. Damit kann die finanzielle Unterstützung von Unternehmen und Personen, die von der Pandemie betroffen sind, sichergestellt werden. Ebenfalls Ja sagen die Mitglieder zum Bundesgesetz über polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus.

Über das CO2-Gesetz wurde eine umfassende Diskussion geführt. Dabei ging es um Chancen und Risiken des revidierten Gesetzes. Ein wichtiges Argument für das Gesetz ist aus der Sicht der CSPO, dass damit das Gebäudeprogramm gesichert und gestärkt wird. Das Wallis profitiert sehr stark von den Subventionen für die energetischen Gebäudesanierungen und für den Ersatz von Ölheizungen. Diese Subventionen werden aus den CO2 Abgaben finanziert. Die Umsetzung stärkt auch unsere KMU, die in diesen Bereichen tätig sind, und schafft somit Arbeitsplätze in der Region. Zudem sind wir in den Bergregionen vom Klimawandel stark betroffen, weshalb Massnahmen gerade auch für unsere Region sehr wichtig sind. Und schliesslich gilt es, Verantwortung für zukünftige Generationen zu übernehmen. Aus diesen Gründen sagt die CSPO Ja zum revidierten CO2-Gesetz.