Bericht der CSPO-Fraktion zur Junisession des Grossen Rates

Die CSPO blick auf eine arbeitsintensive Sessionswoche zurück: Punkten konnten wir mit überwiesenen Vorstössen zur verstärkten Kontrolle des Gefahrengutverkehrs am Simplon, zur kantonalen Umsetzung der Pflegeinitiative und zur Bekämpfung der steigenden Fälle häuslicher Gewalt. Darüber hinaus beteiligten wir uns an der Initiative für einen GAV im Bereich der Kinderdrittbetreuung und gelangten mit Fragen zum Fachkräftemangel und zu unerklärbaren Lohndifferenzen zwischen den Geschlechtern an den Staatsrat.

Mit vereinigter Oberwalliser Kraft setzten wir uns mit einem dringlichen Postulat für den Erhalt der Mantrailing-Teams bei der KWRO ein, die durch auswärtige Polizeihundestaffeln ersetzt werden sollten. Es mag nicht angehen, dass diese hoch spezialisierte, mit viel Aufwand aufgebaute Truppe in der Champions League der Hunderettung abgeschafft wird. Dass im Wallis bei gleichzeitigen Einsätzen in mehreren Kantonen mitunter keine Hunde zur Rettung von Menschenleben zur Verfügung stehen, galt es abzuwenden.

Beteiligt war die CSPO an einem erfolgreichen Vorstoss zur Erhöhung der ICT-Entlastungsstunden an den höheren Schulen, wobei unverständlich ist, dass ein ähnliches Postulat zum pädagogischen Support auf der obligatorischen Stufe im Mai keine Unterstützung fand. Damit liegt unser Kanton quer in der schweizerischen Bildungslandschaft.

Dem vierten Covid-Nachtragskredit über einen Betrag von 64.7 Mio. Franken hat unsere Fraktion einhellig zugestimmt, um die Kultur und besonders stark betroffene Wirtschaftszweige weiter entlasten zu können. Da ein unkontrollierter Rückfall in die Pandemie toxisch wäre, verlangen wir vom Staatsrat eine solide Strategie für den Herbst, wie sie unser nicht in die Kränze gelangtes Postulat zur Planungssicherheit in Gastronomie und Hotellerie forderte.

CSPO Fraktion