Bericht der CSPO-Fraktion zur Maisession des Grossen Rates

Die Fraktion der CSPO blickt auf eine erfolgreiche Session zurück: Mit unserem Vorstoss, der die Reduktion der Anzahl Lektionen der Primarlehrpersonen pro Woche von aktuell 32 auf den schweizerischen Durchschnitt von 29 Lektionen verlangt, wirken wir zielgerichtet dem im Oberwallis besonders akuten Lehrermangel entgegen. Der Grossrat anerkannte die Notwendigkeit unseres Anliegens, das der Steigerung der Attraktivität des Berufs zuträglich sein wird. Unsere Mitarbeit an weiteren Initiativen zu dieser brennenden Thematik manifestiert unseren Willen zu einer nachhaltigen Lösung des gravierenden Problems. Das Engagement auf dem Gebiet des Bildungswesens rundeten wir ab, indem wir uns an einer Initiative beteiligten, die gut ausgebildetes Personal für die touristische Infrastruktur und starke Ausbildungszentren innerhalb unseres Tourismuskantons forderte.

Darüber hinaus setzten wir uns zu Gunsten von Kindern und Jugendlichen in der Sozialhilfe ein, führen doch satte 3,3 % aller Walliser Minderjährigen ein Leben in eingeschränkten Verhältnissen. Unser vom Parlament angenommenes Postulat wird über die Einführung eines fakultativen jährlichen Beitrags die Betätigung dieser jungen Menschen in Vereinen und damit ihre nachhaltige soziale Integration fördern. Dem von uns mitgetragenen Nichteintreten auf das Ausführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Hilfe an Opfer von Straftaten schlossen wir den Wunsch an, dass betroffenen Kindern künftig mehr Unterstützung zuteilwerden muss.

Weiter intervenierten wird, neben anderem mit Blick auf das nahende Bundespfadilager, für eine Reduktion der Wartezeiten beim Autoverlad im Goms. Unsere an den Staatstat gerichtete Frage zur Pflegeinitiative wies in Richtung Junisession, im deren Rahmen unsere Eingabe zu Gunsten des Pflegepersonals behandelt werden wird.

CSPO Fraktion