Bildung
Die Invention in die Zukunft

Der CSPO ist es deshalb ein Anliegen, gute Schulen auf allen Stufen zu haben. Damit das Bildungssystem, angefangen von der obligatorischen Schulzeit bis hin zu den Hochschulen, im Wallis erfolgreich sein kann, braucht es die entsprechenden personellen Ressourcen und finanziellen Mittel. Investitionen in den Hochschulstandort dürfen nicht zu Lasten der obligatorischen Ausbildung gehen.

Das Bildungswesen und die Wirtschaft müssen bereits ab der Orientierungsschule eng zusammenarbeiten. Die Jugendlichen sollen so das Potenzial der einheimischen Wirtschaft erkennen und hier ihre Zukunft gestalten können.

Die Bildung stellt die wichtigste Investition in die Zukunft dar. Die CSPO setzt sich ein für eine fundierte, breite Ausbildung in der Primarschule. Die Orientierungsschule stellt eine wichtige Weichenstellung für die spätere Berufs- bzw. Studienwahl dar. Bereits auf dieser Stufe ist deshalb die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft zu stärken, damit die Schüler ihre Berufsperspektiven und die Potenziale der Walliser Wirtschaft besser einschätzen können.

Das duale Berufsbildungssystem gilt es zu bewahren und zu stützen. Der CSPO ist es im Rahmen ihres Schwerpunktes Bildung immer ein Anliegen, gute Schulen auf allen Stufen zu haben. Sie unterstützt daher auch die Oberwalliser Schulen der Sekundarstufe II, namentlich die Berufsfachschule Oberwallis, die Oberwalliser Mittelschulen St. Ursula und das Kollegium Spiritus Sanctus Brig.

Die CSPO setzt sich dafür ein, dass den Schulen die notwendigen finanziellen Mittel und die personellen Ressourcen zur Verfügung gestellt werden, damit sie ihren anspruchsvollen Auftrag erfüllen und sich zudem im Dialog mit den wechselnden Anforderungen der Wirtschaft und des Gewerbes, der Hochschulen und der Gesellschaft weiterentwickeln können.

Die CSPO unterstützt und fördert auf allen Stufen die Bestrebungen im Bereich des selbstorganisierten Lernens und der Förderung der Medienkompetenz.

Die HES-SO Wallis macht das Wallis zu einem Hochschulstandort. Die CSPO begrüsst grundsätzlich diese Bestrebungen, achtet aber insbesondere darauf, dass der Hochschulstandort Sitten auch für Oberwalliser Studierende attraktiv ist und dass auch Bildungsgänge in deutscher Sprache angeboten werden. Zudem dürfen die Investitionen in den neuen ETH-Campus in Sitten nicht zu Lasten der obligatorischen Bildung gehen.

Das Oberwallis selbst verfügt mit dem Hochschulcampus Brig, der Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) und den universitären Fernstudien Schweiz über eine eigene Anbindung an die Hochschullandschaft. Beide Hochschulen sind national bekannte Bildungszentren der tertiären Stufe und eröffnen dem Oberwallis neue Möglichkeiten eine Hochschulausbildung zu absolvieren. Damit das Bildungssystem, angefangen von der obligatorischen Schulzeit bis hin zu den Hochschulen im Wallis aber erfolgreich sein kann, braucht es auch die entsprechenden finanziellen Mittel und die Unterstützung des Kantons und der Gemeinden. Die CSPO ist davon überzeugt, dass Investition in die Bildung die beste Investition in die Zukunft unseres Kantons ist. Die CSPO ist daher der Garant für gute Walliser Schulen.

Bildungsposition
Für eine hochwertige und chancengerechte Bildung

Wir wollen:

Die CSPO stärkt die Walliser Schul- und Bildungslandschaft auf allen Ebenen: in den Gemeinden, im Kanton und beim Bund. Die Kinder und Jugendlichen sollen von Beginn an bestmöglich gefördert und auf ihre Lebens- und Arbeitswelt vorbereitet werden. Das Wallis soll sich als Hochschulstandort etablieren und Erwachsene sollen sich im Kanton fort- und weiterbilden können.

Die CSPO orientiert sich mit der Bildungsposition am Ziel 4 der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen: Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern.

Die CSPO setzt sich dafür ein, dass alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft gleiche Chancen auf Zugang zu den Bildungsangeboten haben und von der Durchlässigkeit des Schweizerischen Bildungssystems profitieren können.

Erarbeitung

Am 18. Juni 2019 wurden an einem Workshop die relevanten Themen für die Bildungsposition festgelegt. Es beteiligten sich 9 Personen1, darunter Fachpersonen aus dem Bereich der Bildung und Psychologie, Lehrpersonen, Dozierende sowie Eltern. Auf der Basis der Ergebnisse aus dem Workshop formulierte eine kleinere Gruppe, bestehend aus Ida Häfliger, Damien Carron und Danica Zurbriggen, die Bildungsposition. Diese wurde von den Teilnehmenden des Workshops sowie weiteren interessierten Personen vernehmlasst. Die Rückmeldungen wurden von Danica Zurbriggen in die Bildungsposition integriert. Die Bildungsposition wurde an der Vorstandssitzung vom 11. Februar 2020 einstimmig genehmigt.

In einem nächsten Schritt wird gemeinsam mit Amtsträgerinnen und Amtsträgern sowie interessierten Personen definiert, wie die Schwerpunkte und Ziele konkret in der politischen Arbeit auf Gemeinde- und Kantonsebene umgesetzt werden sollen.