CSPO-Parolen überzeugten

Am letzten Wochenende wurden über eine kantonale und drei eidgenössische Vorlagen abgestimmt. Die CSPO hat im Vorfeld zu den Abstimmungen ihre Wahlempfehlungen abgegeben. Mit Genugtuung kann festgestellt werden, dass sowohl die kantonale als auch die drei eidgenössischen Vorlagen im Sinne der Parolenfassung der CSPO entschieden wurden. Dass unser Kanton keine Grossraubtiere in seinen Gemarkungen braucht, war für eine grosse Mehrheit einsichtig. In dieser Frage waren sich die bürgerlichen Parteien des Oberwallis auch einig. Weniger Einigkeit herrschte bezüglich des Covid-19-Gesetzes. Trotz Ablehnungs- und Stimmfreigabeparolen anderer Parteien, zeigte sich eine satte Mehrheit der Stimmbürger vernünftig und einsichtig und nahm die Gesetzesrevision im Sinne der CSPO-Parole klar an. Nach einer vertieften und lebhaften Auseinander- setzung mit der Pflegeinitiative anlässlich der Parteiversammlung fasste die CSPO auch aufgrund der überzeugenden Argumente der christlichen Gewerkschafts-vertreter die Ja-Parole. Das Schweizer Volk hat schliesslich der Arbeit des Pflegepersonals die verdiente Wertschätzung entgegengebracht und die Initiative klar angenommen. Bleibt noch die Justizinitiative, welche die Bundesrichter per Losentscheid bestellen wollte. Dieses sinnlose Vorhaben fand zu recht beim Volk keine Gnade und wurde ganz im Sinne der CSPO-Parole bachab geschickt.