CSPO – für bessere Unterstützung der Familien

Die Initiative von Seiten der C-Gewerkschaften war Zeichen genug für die CSPO eine Erhöhung der Familien- (+ Fr. 40.00) und Ausbildungszulagen (+Fr. 20.00) zu fordern. Für die CSPO ist dies kein Giesskannenprinzip wie einige Parlamentarier versuchten die Initiatividee «negativ» zu reden, sondern bildlich gesehen Wasser, welches jede Pflanze braucht, damit sie gedeihen kann: ganz nach dem CSPO-Grundgedanken: «Jedem Kind seine Zulage»! Zudem konnte die CSPO sich dafür engagieren, dass vom direkten Gegenvorschlag der bestehende Fond für besonders betroffene Familien in Armut mit mehr Geld gespeist wird. Somit hat die CSPO zwei Fliegen auf einen Schlag getroffen und ein klares Zeichen im Sinne der Unterstützung von Familien gesetzt. Der Kanton Wallis wird wiederum Spitzenreiter in Sachen familienfreundlicher Politik – u.a. ein wichtiger Standortvorteil für die Entwicklung der Lonza.

Ergänzend zur Schule für Berufsvorbereitung fordert die CSPO in einem dringlichen Postulat ein zusätzliches Berufsbildungsjahr für all diejenigen, welche noch keine Lehrstelle haben, bzw. einen Lehrabbruch aufgrund falscher Berufswahl oder einen Abbruch der Mittelschulen getätigt haben. Es soll ein praxisbezogenes Berufsfindungsjahr mit möglichen Praktikas, Schnuppertagen und Firmenbesuchen sein. Im Mittelpunkt steht unsere auszubildende Jugend und deren wunschentsprechende berufliche Zukunft.

In einem Postulat fordert die CSPO, dass der E-Bike Alltagsveloverkehr finanziell zu unterstützen sei. Familien sollen einen Anreiz bekommen regional auf ein E-Bike umzusteigen. Ein Elektrovelo kann in Zukunft ein zweites Familienauto ersetzen. Eine Zukunft mit weniger Stau, weniger Mobilitätskosten (Elterntaxi), weniger Gesundheitsproblemen, weniger CO2 Ausstoss – klare Zeichen für eine attraktive Familienpolitik.

Clausen Diego, Fraktionschef CSPO