Die CSPO macht sich stark für benachteiligte Kinder und Jugendliche

Die kantonale Sozialhilfestatistik verdeutlicht, dass im Wallis mit 3,3 % aller Minderjährigen überdurchschnittlich viele Kinder und Jugendliche auf Sozialhilfe angewiesen sind und ein Leben in eingeschränkten finanziellen Verhältnissen führen. Wächst ein Kind in Armut auf, steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Situation ins Erwachsenenleben hinein verstetigen wird. Der öffentlichen Hand entstehen dadurch kontinuierlich hohe Folgekosten.

Es gilt daher, früh gegensteuernde Massnahmen zu ergreifen und die Integration der betroffenen jungen Menschen in die Gesellschaft zu fördern, wie sie auch das Gesetz über die Eingliederung und die Sozialhilfe vorsieht. Für eine nachhaltige Einbindung in die Gesellschaft ist es in besonderem Masse entscheidend, dass Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit sinnstiftenden Aktivitäten nachgehen können, die wiederum eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben nach sich ziehen. Die Mitgliedschaft in einem Verein sportlicher oder musischer Ausrichtung stellt in diesem Sinne einen Türöffner auf dem Weg hin zu einer dauerhaften sozialen Eingliederung dar. Darüber hinaus erfüllt eine regelmässige Beteiligung am Vereinsleben auch wichtige Funktionen auf präventiver Ebene.

Unser in der Maisession des Grossen Rates angenommenes Postulat wird über die Einführung eines fakultativen und unbürokratisch zu bewilligenden jährlichen Beitrags die Betätigung von Armut betroffener Minderjähriger in Vereinen und damit ihre nachhaltige soziale Integration fördern.

Caroline Kreuzer-Pfammatter
Marie-Claude Schöpfer-Pfaffen