Freiheit für die Landwirtschaft statt weltentrückter Wolfsschutz

Der Nationalrat folgte dem Ständerat und hat entschieden, dass der Wolf präventiv abgeschossen werden kann, um künftige Schäden zu vermeiden und Menschen nicht zu gefährden. Ein wichtiger Schritt, um der realitätsfernen Wolfspolitik der letzten Jahrzehnte entgegenzuwirken, auch wenn das Abschussintervall viel ausgedehnter sein müsste. Tatsächlich ist hierzulande der entscheidende Hebel in Bern anzusetzen, wo Vertreter der CSPO sich wie auf den übrigen politischen Ebenen mit Beharrlichkeit gegen den Schutz der Grossraubtiere eingesetzt haben. Dass das EU-Parlament eine Resolution angenommen hat, die eine Überarbeitung des Schutzstatus grosser Beutegreifer fordert, ist gleichermassen richtungsweisend.

Denn die Zahl der Wolfspopulationen steigen europaweit rasant an, die verbundenen Probleme wachsen ins Unermessliche. Ein Blick in die Geschichte verdeutlicht, dass das von den Wolfsbefürwortern propagierte Märchen, dass das Raubtier während Jahrhunderten in Einklang mit dem Menschen gelebt habe, nichts weiter als ein nettes Märli ist. Die Wiederansiedlung erfolgte zudem auf der Grundlage von kreuzfalschen Annahmen wie der angenommenen Dezimierung der Wildbestände durch den Wolf, die noch heute von grünen Organisationen und Politikern verbreitet werden. Solche romantisierenden Mythen sind durch die gezielte Darlegung von Fakten zu demontieren.

Der verantwortungsvolle Erhalt der Biodiversität bedeutet, dass der Verwaldung, Verbuschung und Vergandung unserer Alpen und Weideflächen Einhalt geboten wird. Das wird nur möglich sein, wenn die Bestossung mit Nutztieren auch künftig ohne überbordenden Aufwand erfolgen kann. Die CSPO setzt sich ein für den Erhalt und die Freiheit unserer Landwirtschaft und bekämpft den weltentrückten Schutz des Grossraubtiers. Es müssen weitere Massnahmen folgen.