Ohne Wenn und Aber für das Oberwallis!

Die CSPO hat sich an der Novembersession des Grossen Rates mit voller Kraft für die Anliegen des Oberwallis eingesetzt: In die Budgetdebatte haben wir Vorschläge zur Abfederung der massiven Teuerung zu Gunsten der Spitalangestellten, aber auch der parastaatlichen Institutionen eingebracht, und Mittel für die Angleichung der Löhne des SZO-Personals an diejenigen der Unterwalliser Kolleginnen und Kollegen gefordert.

In der Diskussion um den Covid-Mobilitäts-Nachtragskredit haben wir gegen links-grünen Widerstand für eine flächendeckende Unterstützung unserer Bergbahnen gekämpft. Stark gemacht haben wir uns auch für die zahllosen kleinen Betriebe, indem wir gezielt darauf hinwiesen, dass die für sie wichtige Freiwilligenarbeit gesetzlich anerkannt werden muss. Die gesprochenen Bundes- und Kantonsmittel sollten im Verbund mit den von etlichen Unternehmen erzielten Gewinnen auch dazu beitragen, die Situation der Angestellten zu verbessern. Erfolgreich überwiesen werden konnte zudem unser Postulat für eine Verkürzung der tourismusschädigenden Wartezeiten am Furka-Verlad.

Nicht anerkannt wurde die Dringlichkeit unseres Vorstosses zu den Mantrailing-Hunden und dem Fall Saas-Almagell. Noch gravierender scheint, dass unsere aufgeworfene Frage nach den konkreten Gründen für den Wechsel der Einsatztechniken und -modalitäten im Rettungshundewesen unbeantwortet blieb. Dass Staatsrat Favre seine intransparente Kommunikationsstrategie fortsetzt und nach wie vor verhüllt, welche die neuen Verfahren auslösenden Entscheide im Polizeikonkordat gefällt wurden, ist scharf zu verurteilen.

Last bot not least hat die CSPO in der Debatte um das Gesetz über die politischen Rechte die Garantie für einen Oberwalliser Ständeratssitz gefordert und die das Oberwallis entscheidend marginalisierende, schädliche Einheitsliste bekämpft.