Parteiversammlung der CSPO vom 1. September 2022

Wahlen Präsidium und Vizepräsidium

An der Parteiversammlung vom 1. September 2022 wählten die Mitglieder der CSPO gemäss Vorschlag der eingesetzten Findungskommission einstimmig Dr. Marie-Claude Schöpfer-Pfaffen aus Brig-Glis zur Parteipräsidentin. Ins Co-Vizepräsidium wurden ebenfalls einstimmig Flavio Schmid aus Visp und Danica Zurbriggen Lehner aus Zermatt gewählt.

Wie die neu gewählte Präsidentin in ihrer Antrittsrede betonte, freue sie sich auf die Zusammenarbeit mit dem Präsidium, dem Vorstand und den Mitgliedern der CSPO. Bei der Führung der Partei werde sie bedacht sein auf eine zukunftsgerichtete Weiterentwicklung, welche die breit abgestützten Werte und Zielsetzungen der CSPO und die angestammten sachpolitischen Themenfelder integrativ binde und in eine der gesellschaftlichen Mitte des 21. Jahrhunderts verpflichtete Programmatik überführe.

Dabei soll die Arbeit der CSPO in den angestammten Wirkungsbereichen – Bildung, Energie und Klima, Soziales, Gesundheit und Landwirtschaft – über die dezidierte Nachverfolgung einer glasklaren Sachpolitik fortgesetzt und intensiviert werden. Im Besonderen wolle sie sich zudem für die Familien und einheimischen Unternehmungen einsetzen, deren Anliegen ob der Dominanz der gegenwärtigen strukturellen Krisen auf der politischen Bühne in den Hintergrund gedrängt worden seien.

Schöpfer bedankte sich beim abtretenden Präsidenten Konstantin Bumann für die zu Gunsten der Partei geleistete Arbeit und kündigte an, dass dieser auf eigenen Wunsch hin zu einem späteren Zeitpunkt gebührend gewürdigt und verabschiedet werden wird.

Parteiname und nationale Wahlen

Die im Sommer 2022 zur Aufarbeitung der Thematik des Parteinamens eingesetzte Arbeitsgruppe stellte der Versammlung ihre Ergebnisse vor. Die Sprecherin der Gruppe, Marie-Claude Schöpfer, zeigte den Mitgliedern mögliche Optionen und die verbundenen Varianten der Ausrichtung der Partei auf. Die Basis sprach sich in diesem Zusammenhang einhellig dafür aus, dass die CSPO als eigenständige Partei mit der zweitstärksten Fraktion des Kantonsteils im Parlament in der politischen Landschaft des Oberwallis erhalten bleiben muss. Der Entscheid über einen allfälligen Wechsel des Parteinamens wird in den nächsten Monaten gefällt werden.

Der Sprecher der mit der Thematik der Nationalratswahlen 2023 betrauten Arbeitsgruppe, Kurt Regotz, zeichnete mit einem Rückblick auf die letzten nationalen Wahlen den Wandel der Parteienlandschaft nach. Die von der Gruppe durchgeführte Analyse zu den eidgenössischen Abstimmungsvorlagen seit 2019 verdeutlichte prägnant, dass die CSPO als Zentrumspartei par excellence den Puls der Walliser Bevölkerung mit einer Übereinstimmung von 81.25 % deutlich spürt und Anliegen der gesellschaftlichen Mitte überzeugend repräsentiert. Im Anschluss stand die Frage nach sachpolitischen Programmpunkten und möglichen Allianzen bei den kommenden nationalen Wahlen im Zentrum der Ausführungen.

Im Anschluss präsentierte Konstantin Bumann die Ergebnisse der Verhandlungen mit der Mitte Oberwallis zu den Ständeratswahlen 2023. Mit dem aktuellen Verhandlungsstand sind die Mitglieder nicht zufrieden. Sie bekennen sich zur Zusammenarbeit mit den Mitte-Parteien des Wallis. Die CSPO lässt sich aber noch alle Optionen offen.

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