CSPO: einstimmig „Für ein Wallis ohne Grossraubtiere“

Anlässlich der über Video durchgeführten Parteiversammlung vom letzten Donnerstag, sprachen sich alle Teilnehmer diskussionslos für ein Ja zur Volksinitiative „Für ein Wallis ohne Grossraubtiere“ aus. Ebenfalls einstimmig wurde der Vorstandsbeschluss sanktioniert, die Abstimmungskampagne des Initiativ-Komitees finanziell aus der Parteikasse zu unterstützen.

Die Vorlage selber wurde vom ehemaligen Fraktionschef der CSPO Diego Clausen vorgestellt. Für diesen sowie für alle Teilnehmer war und ist klar, dass der Bestand der Grossraubtiere Wolf, Bär, Luchs und Schakal weltweit gesehen nicht gefährdet ist. Im Wallis, mit der engen Talsohle und den steilen Bergflanken, sind Fluchtmöglichkeiten der Beutetiere stark eingeschränkt. Die ständige und unkontrollierte Zunahme des Bestandes der Grossraubtiere bringt zusätzliche Kosten für die Oeffentlichkeit und die Schafhalter. Die offene Weidehaltung wird verunmöglicht und eine Einzäunung ist nicht finanzierbar und die Wirksamkeit ist mehr als fraglich. Die traditionelle Schafhaltung ist gefährdet und dadurch geht bisher gepflegtes Kulturland verloren, was zu Erosion führt und schliesslich den Lebensraum der einheimischen Bevölkerung gefährdet und dem Tourismus schadet. Mit einer klaren Annahme der Initiative setzte das Wallis ein starkes Zeichen, dass es Grossraubtiere, welche weltweit nicht bestandesgefährdet sind, nicht will.